Nachhaltige Modernisierung von Küstenschiffen

Innovationsimpulse für Küstenschiffe. Energieeffizienz steigern. Nachhaltigkeit erhöhen.

Das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt durch die Förderrichtlinie „Nachhaltige Modernisierung von Küstenschiffen“ (NaMKü) die deutsche Küstenschifffahrt bei der Modernisierung von Bestandsschiffen. Zudem soll die innovative und technologisch führende Ausrüstung von Schiffsneubauten gefördert werden. Durch Innovationsimpulse und finanzielle Anreize sollen Luftschadstoffe und Treibhausgase reduziert und eine Verbesserung der Energieeffizienz der Schiffe erreicht werden. Nachhaltigkeit und Technologieoffenheit stehen dabei im Fokus.

Förderfähig sind Motorenmodernisierungen sowie Maßnahmen zur Schadstoffminderung und zur Verbesserung der Energieeffizienz im Sinne der Richtlinie. Damit soll ein Beitrag zur Erreichung der Klimaschutz-, Luftreinhaltungs- und Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung geleistet werden.

Sind Sie an der Förderung eines Modernisierungsvorhabens Ihres Bestandsschiffs oder der Ausrüstung Ihres neuen Küstenschiffs interessiert? Auf der Seite Antragsstellung finden Sie alle notwendigen Informationen und Vorlagen zum Antragsprozess.

Aktuelles

Informationsveranstaltung

Am Donnerstag, den 11.03.2021 hat das BMVI eine digitale Informationsveranstaltung für potenzielle Antragsteller durchgeführt. Das Angebot stieß auf reges Interesse,…

FAQ

Was wird gefördert?

Gefördert werden Projekte, die zu einer nachhaltigen Modernisierung von Küstenschiffen beitragen. Hierbei ist sowohl die Förderung technischer Systeme für Schiffsneubauten als auch für Bestandsschiffe vorgesehen. Es werden folgende technische Schwerpunkte definiert:

  • Motorenmodernisierungen
  • Maßnahmen zur Schadstoffminderung
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz

Für eine weitere Detaillierung der förderfähigen Maßnahmen in Bezug zum vorgesehenen Schiff sowie den notwendigen förderfähigen Komponenten wird auf die Nummer 3.1 bis 3.3 sowie 6.1 bis 6.3 der Richtlinie verwiesen.

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Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsberechtigt ist jedes in der Bundesrepublik Deutschland ansässige Unternehmen (natürliche oder juristische Person) in Privatrechtsform, das Eigentümer eines Küstenschiffes im Sinne der Richtlinie ist. Das Schiff muss in einem deutschen Seeschiffsregister eingetragen sein und eine förderfähige Flagge führen.

Wie hoch ist die Förderung?

Die Höhe der Zuwendung ergibt sich aus der jeweils adressierten Maßnahme der Förderung sowie der förderfähigen Ausgaben. Für Maßnahmen der Motorenförderungen sowie der Schadstoffreduktion sind die Förderquoten auf 40 % der beihilfefähigen Ausgaben festgelegt, für die Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz auf 30 %. Darüber hinaus können Zuschläge aufgrund von Unternehmensgröße und Fördergebiet zu einer Erhöhung der Förderquote führen. Zusätzlich sollte bei jeder adressierten Maßnahme gesondert die Bemessungsgrundlage nach Nummer 6.1 bis 6.3 der Richtlinie beachtet werden.

Haben Sie Fragen?

Bei weiteren Fragen nehmen Sie gerne Kontakt zum Projektträger auf. Als Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Förderprogramm NaMKü steht der Projektträger TÜV Rheinland Consulting GmbH zur Verfügung.

TÜV Rheinland Consulting GmbH Zentralbereich Forschungsmanagement
Contact
  • Projektträger
    Am Grauen Stein
    51105 Köln
Robert Kutz
Position
Projektträger
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+49 (0) 30 756 874 201
Kontakt E-Mail
anzxhr@qr.ghi.pbz
Robert Benning
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